"Die Schöne Lau -Stückbeschreibung"
Eduard Mörike hat um den sagenumwobenen Blautopf bei Blaubeuren ein Märchen geschrieben und in die Erzählung "Das Stuttgarter Huzelmännchen" eingebaut.
Martin Schleker hat daraus ein Freilichtspiel, "ein Drama in fünf Lachern", geschrieben, das vor 12 Jahren mehr als 25 000 Besucher begeistert hat.
Zum 200. Geburtstag von Eduard Mörike steht nun "Die schöne Lau" erneut auf dem Spielplan.
Jochen Hasenmayer ist dabei, die letzten Geheimnisse des Blautopfs zu enthüllen. Ist der "Mörikedom" das Gemach gewesen, in dem die Wassernixen die schöne Lau aufzuheitern versuchten?
Warum bringt sie im Zorn den Blautopf immer wieder zum Brodeln und zum Überlaufen?
Ihr königlicher Gemahl, der Donaunix, der an der Mündung der Donau, am schwarzen Meer residiert, hat sie in den Blautopf verbannt. Erst wenn sie fünfmal von Herzen gelacht haben würde, könne sie ein lebendiges Kind zur Welt bringen, war ihr geweissagt.
Das Lachen sollte sie in der Verbannung lernen, wenn nicht sollte sie nie mehr zurückkehren dürfen in ihre Heimat.
Das Wirtshaus, direkt neben dem Blautopf, hat im Keller einen Brunnen. Da tauchte die schöne Lau auf. Was die komischen Menschen da alles treiben?
Findet sie es auch zum Lachen? Ein Jahr ist wieder um. Der Donaunix ist angekündigt. Viermal hat sie schon lachen müssen.
Ihr Herr will den fünften Lacher und ein munteres Baby.
Der Countdown läuft. Ein Drama in fünf Lachern. Und wer lacht zuletzt?
Nicht nur die schöne Lau wird zum Lachen gebracht. Die Zuschauer dürfen sich wieder auf ein "saftiges Theater mit Herz und Hirn" freuen.