Geschichte:

"Räuber im Schafspelz - Stückbeschreibung"

Autor: Jürg Schlachter
Regie: Jürg Schlachter Musik: Uli Bühl

In Hayingen sind die Räuber unterwegs … aber keine Angst, Sie können weiterhin friedlich und ohne Gefahr auf der Alb spazieren und wandern, denn wenn ihnen vermummte Räubergestalten, Mönche, Bauern, Soldaten, Gräfinnen und Grafen, Schafherden und Minnesänger begegnen heißt das nur, dass das Natur-Theater Hayingen für den Sommer 2014 das neue Stück „Räuber im Schafspelz“ probt, und sich darauf freut, Sie mit einem „Räuberlehrgang für Jung und Alt“ zu unterhalten.


Zum Inhalt:


„Liebe auf den ersten Blick“, das gibt es nicht nur heute, das gab es bereits im Mittelalter … „Räuber im Schafspelz“ ist eine Geschichte voller Poesie, Habgier, Eitelkeit, Mut, Menschlichkeit, Raserei, Bauernschläue, Komik, viel Musik und wie gesagt LIEBE!


Eine ländliche, bäuerliche Gegend in einer Zeit, wo der Adel noch das Maß aller Dinge war, die Bauern um das tägliche Überleben kämpfen mussten, es im Wald noch Wölfe, Bären und Räuber gab!


Als alle noch Kinder waren … An einem schönen, warmen Sommertag lernen sich das Mädchen Amalie, die Tochter des Grafen, und Walter, ein armer, verträumter Schäferbub kennen und eine kindlich naive Liebe entspinnt sich zwischen den beiden. Eine Liebe ohne Zukunft. Die Kinder werden auseinander gerissen. Amalie zu Verwandten des Grafen gebracht und Walter verlässt als junger Bursche mit „gebrochenem Herzen“ seine Familie und die Alb. In der großen, weiten Welt will er sein Unglück vergessen …


Die Kinder sind groß geworden … Nach dem Tod des Grafen regiert nun Franz, der Bruder von Amalie, angestachelt von seiner exzentrischen jungen Frau Edeltraud, mit eiserner Hand das Land. Er presst seine Untertanen bis aufs Blut aus. Die Bauern haben zu wenig, um zu leben und zu viel, um zu sterben! Die braven Leute erdulden ihr Leid.

Karl, ein junger Bauernbursche, lehnt sich dagegen auf, flüchtet in die Wälder, schließt sich einer marodierenden Räuberbande an und wird dank der Fürsprache einer jungen Räuberin (ach, die Liebe!) zum Räuberhauptmann ernannt. Es gelingt ihm, den wilden Haufen davon zu überzeugen, nicht nur fürs „Saufen und Fressen“ zu plündern, sondern die Adligen zu berauben und mit den „zurückgeholten Steuern“ die Bauern in „Robin Hood-Manier“  zu unterstützen. Der Graf reagiert mit äußerster Härte … da kehrt Walter heim auf der Suche nach seiner großen Liebe. Doch wo ist Amalie!? Auf der Suche nach ihr, gerät er zwischen alle Fronten. Mit dem Mut der Verzweiflung greift er unbeholfen in das Geschehen ein, doch alle lachen ihn aus. Als der tyrannische Graf seinen letzten, furchtbaren Trumpf ausspielt, wird ausgerechnet Walter mit Pfiffigkeit und Phantasie zur  allerletzten Hoffnung der Bauern …